Die Malwand

Der Malort

Zuerst wird ein Malkittel übergezogen, ein Blatt Papier an der Wand befestigt – und schon kann es losgehen.

In der Mitte des Raumes stehen hochwertige Farben und Pinsel bereit.

Die Malenden bewegen sich zwischen dem Papierbogen an der Wand und dem Herzstück, dem Palettentisch mit 18 hochwertigen Farben, hin und her.

Das gemeinsame Malen wirkt belebend. Das Ungewöhnliche wird
dadurch selbstverständlich.

Ein Miteinander ohne Vergleich ist nährend und bildet den Gegenpol zum
intensiven Selbsterleben.

So entsteht Raum, um in die eigene Welt einzutauchen und den ureigenen Impulsen zu folgen.

Für 90 Minuten stehen ausschließlich die eigenen Bedürfnisse im Mittelpunkt.

Die malspieldienende Person mit entsprechender Haltung nach Arno
Stern schafft eine beschützende, wertfreie und vergleichsfreie Atmosphäre.

Sie bietet den Rahmen, in dem sich die Malenden in Geborgenheit dem Malen unbeschwert hingeben können.

Als wohltuend empfinden die Malenden im Malort dieses einzigartige Gefühl der Geborgenheit, sich auf natürliche Weise
zu bewegen, der eigenen Malspur zu folgen und im Flow zu bleiben.

Bereits der Akt des Malens erfüllt mit Glück.

Das fertige Bild ist nebensächlich und bleibt im Malort aufbewahrt.