Arno Stern

Arno Stern

So fand er seine Berufung

Wenn ein Kind zum ersten Mal einen
Pinsel hält und ihn gegen Papier
drückt.

Seinen ersten Strich wahrnimmt,
über die Farbe staunt, die es
hinterlässt.

Hingerissen von dieser Spur, die sich
quer durchs weiße Papier zieht.

Und gleich darauf noch mehr
Farbe holt.

Noch weitere Striche malt.

Noch mehr Spuren zieht.

Vertieft, konzentriert, entzückt.
In seine eigene Welt abtauchend.
Alles rundum vergessend.

Als Arno Stern diese kindliche
Begeisterung fürs Malen zum ersten
Mal beobachten durfte, fand er
seine Berufung.

Er schuf diesem Staunen einen Ort,
und nannte ihn Malort.
Stellte Farben in die Mitte.
Trat zur Seite.

Seit 1956
Und heute überall auf der Welt.