
Der Malort
Malende im Malort spielen.
Das, was das Spiel auszeichnet, ist die Abwesenheit eines Erzeugnisses.
Allein das Spiel selbst – also das Geschehen während des Spiels – ist für die Malenden wichtig; es gibt kein Ziel, auf das das Spiel hinführt.
Da das Ergebnis des Spiels weder betrachtet noch bewertet wird, gibt es kein Vergleichen mit anderen Malenden.
Es entsteht kein „Werk“.
Das Geschehen ist ausschließlich der Gegenwart gewidmet; die gemalten Bilder verbleiben im Malort.
